Wanderschäfer für einen Tag

18.05.2016

Wanderschäfer für einen Tag

Am 30 April fand die erste Schafswanderung für diese Saison an. Nachdem die Schafe die letzten Wochen zum Lammen im Stall untergebracht waren, ging es jetzt zur Frühjahrsweide. Die Schäferei, zusammen mit dem Life Eislek Projekt von natur&ëmwelt, hat dazu eingeladen an diesem Ereignis teilzunehmen.

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Im Stall gab es zuerst die Begrüßung und eine Einführung zu den Benimmregeln bei den Schafen. Die Wanderung war gut besucht und nach nur wenigen Tagen waren die 20 Plätze ausgebucht.

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Anschließend durften die Besucher dabei helfen die Schafe aus dem neuen Stall der Familie Weber zu treiben.

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Die Wanderung führte zunächst quer über die Pferdekoppel…

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… und anschließend auf einen sehr engen Waldpfad, wo die Schafe einer hinter dem anderen laufen mussten.

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Während der Durchquerung sehr unterschiedlicher Terrains konnte man die gut trainierten Border Collies bei ihrer Arbeit beobachten. 

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Der Tag war ein voller Erfolg, an dem alle Teilnehmer auf ihre Kosten gekommen sind. Neben den Schafen mit ihren Lämmern, sowie den Border Collies (die zu der Zeit Welpen hatten), war auch der Weg für Natur- und Kulturinteressierte ein Highlight. Er führte vorbei am Dreiländereck und endete im Cactusbësch mit seiner Heidefläche.

2nd Progress Report Online

06.05.2016

2nd Progress Report Online

The second progress report on the results of Life Eislek achieved throughout the last year is online now and can be downloaded at Downloads- Divers.

Journée des collaborateurs du MNHN

26.04.2016

Journée des collaborateurs du MNHN

Die Powerpoint zur Präsentation des Life Eislek Teams auf der Journée des collaborateurs scientifiques des Naturhistorischen Museums kann jetzt unter Downloads-Divers heruntergeladen werden.

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The violet copper, tiny but mighty! Review on 35 years of monitoring and biotope management in Luxembourg

Mireille Molitor & Michelle Clemens

Lycaena helle is classified as endangered on the EU Red List and is on the appendix II and IV of the habitat’s directive. It serves as an umbrella species of mountainous wetlands. Despite its small size, the blue shimmer of its wings shines between the pink inflorescence of its host plant Polygonum bistorta and Luxembourg has to take its responsibility to protect this rare glacial relict butterfly.

Monitoring in Luxembourg has started with its rediscovery in 1976 in Hachiville. It was close to the heart of M. Meyer, the founder of the Groupe de Travail, assembling the youth interested in insects. The group got more and more dynamic throughout the 80’s with the appearance of the provisional Atlas, the magazine Päiperlek and numerous meetings and excursions. M. Meyer’s interest in the species led eventually to the description of the morphologically distinct population of the Ardennes: L. helle arduinnae (1980).

The first restoration of wet valleys in the Luxembourgish Ardennes, by removal of non-indigenous spruce forests carried out by n&ë HfN and ANF in the 90’s, is linked to the management recommendations of Colling & Meyer (Bulletin SNL, 1986). It took almost 20 more years until the reopening of the valleys was more consequently pursued by n&ë with 2 INTERREG projects and 2 LIFE projects Loutre & Eislek.

The Life Eislek project (2012-17) is the first Luxemburgish management and restoration programme specially dedicated to L. helle. The research of Philippe Goffart was hereby of great help. With the project, the first comprehensive monitoring of L. helle has been carried out. 

In 2014, the combined efforts of theoretical and practical conservationist from all over Europe, amongst them M. Meyer, allowed the publication of Jewels in the Mist, a synopsis on L. helle. The next step is the realisation of an Atlas des papillons, an ambitious project planned by LIST.

International Symposium: Future 4 Butterflies in Europe

13.04.2016

International Symposium: Future 4 Butterflies in Europe

Dutch Butterfly Conservation (De Vlinderstichting) hosted the 4th international symposium on Future of Butterflies in Europe, in Wageningen, the Netherlands, from the 31st of March to April 2nd 2016.

The symposium has given the Life team a good insight into current butterfly research, monitoring techniques, the effects of climate change, landscape ecology and genetic studies. It provided the opportunity to meet other scientists and conservationists from all over Europe including researchers working on Lycaena helle. (more…)

Life Eislek participated at the symposium with a poster presentation (Download-Divers).

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A part of the symposium was dedicated to Maculinea species and on the last day, an excursion to restoration sites of the Life project Blues in the Marshes was on the program. 

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Saat von Schlangenknöterichsamen

07.04.2016

Saat von Schlangenknöterichsamen

In den letzten Jahren hat die Saat von Schlangenknöterichsamen leider nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Die Methode wurde dieses Jahr weiter verfeinert in der Hoffnung eine Methodik auszuarbeiten, die eine kostengünstige und effektive Ausbreitung der Wirtspflanze des Blauschillernden Feuerfalters ermöglicht.

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Der gesammelt Samen wurde über den Winter trocken und dunkel gelagert, bis er vier Wochen vor der Saat bei einer Temperatur von 4 Grad in feuchtem Sand im Kühlschrank aufbewahrt wurde. Der Samen wurde abgewogen und die Standorte für eine Aussaat festgelegt.

Insgesamt wurden dieses Jahr knapp über 5 kg Samen in 4 restaurierten Flächen ausgebracht. Es handelt sich hierbei um drei ehemalige Fichtenkahlschläge verschiedenen Alters sowie eine enbuschte Fläche. Auf jeder Fläche wurden 3 geeignete Stellen mit einem Pfahl markiert. Hierbei wurde darauf geachtet das richtige Mikrohabitate der Art auszuwählen. Für jede Stelle wurden zwei Quadrate von etwa 60x60cm freigelegt um die Konkurrenz zu unterdrücken und den Keimlingen eine Chance zu geben.

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200g Samen (das sind ungefähr 16 000 Samen) wurden in jedes Quadrat gesät so dass ein flächendeckender Teppich entstanden ist. Sie wurden dann mit dem Fuß leicht angedrückt.

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In den nächsten Wochen werden die Stellen beobachtet um hoffentlich einen Erfolg zu verzeichnen.

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Jahresbericht 2015: Halbzeit erfolgreich abgeschlossen

09.03.2016

Jahresbericht 2015: Halbzeit erfolgreich abgeschlossen

Das, von der EU und dem MDDI kofinanzierte, LIFE Projekt kann sich mit seinen Leistungen zur Halbzeit blicken lassen. Der Wiederaufbau und die Vernetzung des mosaikartigen Lebensraumnetzes unserer Zielarten Blauschillernder Feuerfalter, Braunkehlchen und Neuntöter genießt unsere oberste Priorität. Jegliche vorgesehene Maßnahmen sind weit über die Hälfte abgeschlossen und erste positive Entwicklungen konnten festgestellt werden; unter anderem die Beobachtung eines Kiebitz Paares zur Brutzeit zum ersten Mal seit knapp 20 Jahren im Ösling. Die Besetzung des Habitats war die direkte Folge einer größeren Entbuschungs- und Mähaktion mit Raupenfahrzeugen im Herbst 2014. Auch in der zweiten Hälfte des Projektes werden weitere Maßnahmen umgesetzt, unter anderem ist eine Renaturierung an der Trëtterbaach in Planung.  (more…)

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Der Zugang zu vielen Naturschutzflächen ist sehr schlecht, was die Unterhaltsarbeiten für den Projektpartner CNDS schwierig gestaltet. Aus diesem Grund wurde vom LIFE Eislek an vier Stellen die Überfahrt zu Feuchtwiesen befestigt. Eine Furt aus Natursteinen erlaubt die Überfahrt eines Bächleins zum Mähen des hinteren Teiles des Gebietes „Déifeburen“.

Abb.2

Im letzten Jahr wurde eine engere Zusammenarbeit mit Schmetterlingsexperten angestrebt. Mitarbeiter des LIFE Eislek Projektes besuchten im Mai das LIFE Projekt Rur&Kall in der Eifel mit Fortsetzung im Juni bei LIFE Papillons in den Belgischen Ardennen. Eine gemeinsame Verbreitungskarte des Blauschillernden Feuerfalters soll eine nachhaltige Sicherung der gemeinsamen Population erleichtern.

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Eine der Maßnahmen des Life Eislek Projektes ist die Restaurierung von Schlangenknöterich Wiesen für den Blauschillernden Feuerfalter. Eine gemeinsame Untersuchung der Fortpflanzungscharakteristiken des Schlangenknöterich mit dem Musée nationale d‘histoire naturelle soll Aufschluss über die effektivste Methode für die Ausbringung der Art geben. In diesem Sinn wurden Blätter für eine genetische Analyse gesammelt.

 

Renaturation project at Trëtterbaach near Léresmillen

08.02.2016

Renaturation project at Trëtterbaach near Léresmillen

The LIFE Eislek team is in the planning of a renaturation project in collaboration with the Community of Wincrange and the AGE (Admin. de la Gestion de l’Eau). The main part of the project is the remeandration of approx. 310m  of the Trëtterbaach, where it has been regulated in the past. The planning and supervision of the project will be taken over by an engineering office Stream&River Consult. Additionally, a nature trail is to be installed onsite to raise awareness towards the restoration project as well as other conservation activities of LIFE Eislek.

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Orthophoto showing the current situation and a first preview of the remeandration project (by Stream&River Consult).

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The project is a rare opportunity as land pressure is very high, especially in the North of Luxembourg. In this case, the foundation is owner of all the land affected by the project. Furthermore, the EU and State founded project LIFE Eislek provides the opportunity to coordinate a project of such magnitude. The “Fonds pour la Gestion de l’Eau” will contribute to financing the project as it is in the interest of their management plan for the catchement area. The community of Wincrange will prefinance the works, therefore Stream&River Consult has presented a pre-study of the project on the 26th  of January to the College of Aldermen.

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The restoration will contribute in several ways to an amelioration of the conservation status of the environment. The increase of wetland area after the remeandration will prevent run-off and improve the quality of phreatic water. It will furthermore help to retain water and thus help to prevent flood events in the town of Clervaux. It will contribute to increased biodiversity by providing more diversified habitats for fish, macroinvertebrates, aquatic plants as well as amphibians and birds.

Scientific monitoring and water quality analysis will help to determine the impact of the restoration and provide data that can be used for future projects.

The installation of a trail with didactic signs will provide the opportunity to valorise the LIFE Eislek project. Along the trail, examples of almost all the conservation activities carried out in this project are visible and can be explained to the broader public, it will make the public aware of the environmental issues related to water and wetlands and the associated biodiversity.

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The Trëtterbaach was straightened in the past to drain the surrounding fields and make them available for agriculture.

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Upstream, some meanders have been preserved and show what the straightened area might have looked like in the past and what it should look like after the renaturation measure.