Jahresbericht 2015: Halbzeit erfolgreich abgeschlossen

09.03.2016

Jahresbericht 2015: Halbzeit erfolgreich abgeschlossen

Das, von der EU und dem MDDI kofinanzierte, LIFE Projekt kann sich mit seinen Leistungen zur Halbzeit blicken lassen. Der Wiederaufbau und die Vernetzung des mosaikartigen Lebensraumnetzes unserer Zielarten Blauschillernder Feuerfalter, Braunkehlchen und Neuntöter genießt unsere oberste Priorität. Jegliche vorgesehene Maßnahmen sind weit über die Hälfte abgeschlossen und erste positive Entwicklungen konnten festgestellt werden; unter anderem die Beobachtung eines Kiebitz Paares zur Brutzeit zum ersten Mal seit knapp 20 Jahren im Ösling. Die Besetzung des Habitats war die direkte Folge einer größeren Entbuschungs- und Mähaktion mit Raupenfahrzeugen im Herbst 2014. Auch in der zweiten Hälfte des Projektes werden weitere Maßnahmen umgesetzt, unter anderem ist eine Renaturierung an der Trëtterbaach in Planung.  (mehr …)

Abb.1

Der Zugang zu vielen Naturschutzflächen ist sehr schlecht, was die Unterhaltsarbeiten für den Projektpartner CNDS schwierig gestaltet. Aus diesem Grund wurde vom LIFE Eislek an vier Stellen die Überfahrt zu Feuchtwiesen befestigt. Eine Furt aus Natursteinen erlaubt die Überfahrt eines Bächleins zum Mähen des hinteren Teiles des Gebietes „Déifeburen“.

Abb.2

Im letzten Jahr wurde eine engere Zusammenarbeit mit Schmetterlingsexperten angestrebt. Mitarbeiter des LIFE Eislek Projektes besuchten im Mai das LIFE Projekt Rur&Kall in der Eifel mit Fortsetzung im Juni bei LIFE Papillons in den Belgischen Ardennen. Eine gemeinsame Verbreitungskarte des Blauschillernden Feuerfalters soll eine nachhaltige Sicherung der gemeinsamen Population erleichtern.

Abb.3

Eine der Maßnahmen des Life Eislek Projektes ist die Restaurierung von Schlangenknöterich Wiesen für den Blauschillernden Feuerfalter. Eine gemeinsame Untersuchung der Fortpflanzungscharakteristiken des Schlangenknöterich mit dem Musée nationale d‘histoire naturelle soll Aufschluss über die effektivste Methode für die Ausbringung der Art geben. In diesem Sinn wurden Blätter für eine genetische Analyse gesammelt.