12.01.2015

Land purchases: Halfway there!

Having successfully finished another exciting year in the LIFE Eislek project, we would like to present a brief summary on the land we were able to acquire since the beginning of the project in the end of 2012. The aim of the project is the purchase of 30 ha of wetlands mainly, but also clear cuttings, forested areas and agricultural land. We have shortly reached the 50% mark of the goal with 16.90 ha; another 4.49 ha are at the notary’s at the moment, giving us a total of 21.39 ha. (mehr …)

Type de terrain Objectif    Actes      signés      % de          l’objectif  Actes en        cours    AS+AEC      % de           l’objectif
Coupes à blanc +/- 5 ha 2,47 49,32 0,17 2,64 52,76
Prairies humides à l’abandon +/- 10 ha 2,77 27,68 0,83 3,60 35,98
Prairies humides embroussaillées +/- 2 ha 0,23 11,50 0,30 0,53 26,43
Prairies humides drainées +/- 5 ha 1,94 38,71           0,00 1,94 38,71
Structures boisées +/- 3 ha 1,53 51,02 0,00 1,53 51,02
Prairies intensives +/- 3 ha 5,30 176,56 1,91 7,20 240,10
Terres labourables +/- 2 ha 0,27 13,30 0,00 0,27 13,30
Autres 2,41 1,28 3,69
Somme 16,90 56,33 4,49 21,39 71,30

Just recently, a complex of 6 parcels with a total area of 1.33 ha pushed us over the halfway line. It is situated in the Natura 2000 area Breechen on the Ransbaach near Clervaux and borders on land previously owned by the foundation. It is classified as a biotope, more precisely wetlands.

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12.12.2014

Interlife Seminar 2014 in Hosingen

Im Rahmen der drei LIFE Projekte, die natur&ëmwelt Fondation Hëllef fir d’Natur erfolgreich in Luxemburg ausführt, fand am 9. und 10 Dezember in Hosingen das diesjährige Interlife Seminar statt. Ursprünglich für die drei Mitgliedländer der Benelux geplant, wurde das Event dieses Jahr um die Länder Frankreich und Deutschland vergrößert. (mehr …)

Erstaunlich viele Naturschützer folgten dem Aufruf und so trafen sich rund 100 Mitarbeiter der verschiedenen Naturschutzorganisationen aus den 5 Nationen, um Informationen über den Werdegang ihrer LIFE Projekte auszutauschen. LIFE steht hier für „L’Instrument Financier pour l’Environnement“ und ist eine Förderung der EU zur Umsetzung von Umweltmaßnahmen. Die LIFE-NATUR Projekte arbeiten ausschließlich in den europäischen NATURA 2000 Schutzgebieten.

Am Dienstag fanden Präsentationen von 12 verschiedenen LIFE Projekten statt, unter anderem das vor kurzem lancierte LIFE ORCHIS Projekt (www.life-orchis.eu) von natur&ëmwelt.  Am Nachmittag fanden Besichtigungen der Umsetzungen des LIFE EISLEK (www.life-eislek.eu) Projektes statt, sowie eine Führung des Firmensitzes des LIFE EISLEK Projektpartners CNDS Naturarbechten.

Präsentationen der Life Projekte Besichtigung der Cornelysmillen, Life Eislek

 

Der zweite Tag des Seminars bestand aus zwei Workshops, die einen Austausch an Ideen anregen sollten. Diese fanden in der kürzlich renovierten Kalborner Mühle statt. Es wurden zwei relevante Thematiken angesprochen, deren Aspekte bei LIFE Projekten öfters zur Diskussion stehen: Die Wiederherstellung von ehemals intensiv genutzten Flächen und die allgemeine  Bewusstseinsförderung der NATURA 2000 Gebiete.

Workshops zum Thema Natura 2000 und Renaturierung von intensiv genutzten Flächen

Des Weiteren wurde das Zweite Life Projekte des Öslings, LIFE UNIO (www.unio.lu) anhand von Exkursionen an und in der Kalborner Mühle vorgestellt, bevor sich die Teilnehmer am Mittwochabend zum nächsten Interlife, welches 2015 in Flandern stattfinden wird, verabredeten.

Besichtigung der Kalborner Mühle, Life Unio

19.11.2014

Ein Feldgehölz für den Neuntöter

 Anfang des Jahres konnte LIFE Eislek einen Fichtenkahlschlag von 45 ar in der Gemeinde Elwen, in der Nähe von Hautbellain „im Thal“ erwerben. In einer ausgeräumten Landschaft, die fast ausschließlich aus landwirtschaftlich genutzten Flächen besteht, sind solche Inseln von großer Bedeutung für viele Vogelarten.
Im Rahmen des „Nationalen Dag vum Bam“, wird hier ein Feldgehölz wiederhergestellt. Heimische Baumarten werden in Gruppen an verschiedene Standorte gesetzt, ein Teil der Fläche wird sich selbst überlassen um eine natürliche Sukzession zuzulassen. Dies wird sicherlich unserer Zielart, dem Neuntöter, der im Radius von 1 Kilometer mehrmals beobachtet worden ist, gefallen.
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03.11.2014

Spende einer Naturschutzfläche!

natur&ëmwelt  Fondation Hëllef fir d’Natur wurde eine Parzelle bei der Bondorfermühle – Moulin de Bigonville –  geschenkt. Diese liegt in einem Altarm der Sauer bei Bigonville. Als Teil des Natura 2000 Gebietes „Vallée supérieure de la Sûre/ Lac du barrage“ und in unmittelbarer Nähe eines Habitatkomplexes des blauschillernden Feuerfalters, ist sie eine ideale Parzelle für das LIFE Eislek Projekt. Zur Zeit noch mit Douglasien bepflanzt soll die feuchte Fläche im Rahmen des Projektes entfichtet und als Feuchtbrache renaturiert werden, in der Hoffnung dass der Schmetterling sich hier ansiedelt. Diese Maßnahme wird die Durchgängigkeit zwischen den beiden Biotopkatasterflächen im Altarm wiederherstellen. Danke dem großzügigen Spender! (mehr …)

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20.10.2014

Bistort seeds

Subsequent to the clearance at „Cornelysmillen“, seeds of the bistort were sown onsite. Bistort is the host plant of the violet copper. Therefore the project aims to restore this habitat. According to the “dossier de classement” from 1993, a large section of the site used to be a bistort-meadow. Since then, most of the meadow has overgrown with bushes. LIFE Eislek’s plans are to retransform the site into its former state. Hopefully by next year the meadow will be covered by the pink toothbrushes of the bistort.

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The seeds were sown in four circles with a diameter of 4 meters with 50 grams of seed per circle. (mehr …)

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Fit by Nature

Am Kader vum Fit by Nature huet de CNDS an Zesummenaarbecht mat der Sektioun Klierf an dem LIFE Éislek e Chantier bei der Kiirchermillen organiséiert. Hei goufe Pëppelen emgemaach, Genz geméit an Dänne verbotzt. Mir soe Merci un all déi, déi bei dësem Projet matgehollef hunn.

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15.10.2014

Pflanzungen des Großen Wiesenknopf im Ourtal

In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Our und SICONA hatte das Projekt die Möglichkeit eine Zusatzmaßnahme zur Erhaltung der charakteristischen Feuchtwiesenlandschaft auszuführen. Diese Wochen wurden vom CNDS 750 Pflänzlinge des Großen Wiesenknopfes (Sanguisorba officinalis) in den Boden gesetzt. (mehr …)

Diese Pflanze wächst in den wechselfeuchten Nasswiesen und ist durch den Rückgang dieser gefährdet. Auf der roten Liste Luxemburgs ist sie als „stark gefährdet“ eingestuft. Der Große Wiesenknopf kommt vereinzelt im ganzen Land, mit Schwerpunkt im Ourtal, vor . Es ist am Ufer der Our wo er diese Woche wieder angesiedelt wurde.

Der Wiesenknopf hat eine lange Geschichte als Heilpflanze. Er wurde vor allem gegen Durchfall und als blutstillendes Mittel (sanguis=Blut, sorbere=aufsaugen) eingesetzt. Auch heute findet sie noch Verwendung in der Homöopathie und kann in der Küche verarbeitet werden.

Die eiförmigen, dunkelroten Blütenknöpfe sind im Sommer leicht zu erspähen. Im nächsten Jahr soll ein Monitoring zeigen wie erfolgreich die Pflanzung war.

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